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Steckbrief Gans

© VIER PFOTEN

Größe: von der Rasse abhängig, Graugans ca. 76-89 cm

Gewicht: von der Rasse abhängig, Graugans etwa 3,5 kg

Nahrung: Gräser, Kräuter, Beeren, Wasserpflanzen, Wurzeln, Zwiebeln, Knollen

Merkmale und Lebensweise: Die Graugans ist in Mitteleuropa heimisch, durch Domestizierung hat sich aus ihr die Hausgans entwickelt. Graugänse sind Zugvögel, sie leben in Familienverbänden die sich zu großen Gruppen zusammenschließen können. Im Winter ziehen Graugänse für gewöhnlich nach Süden. In den letzten Jahrzehnten konnte jedoch beobachtet werden, dass Graugänse immer weiter im Norden überwintern. Die rastenden Gänse übernachten gemeinschaftlich auf einem Gewässer und schließen sich zur Nahrungssuche in unterschiedlich großen Trupps zusammen. Die Gänse setzten ihren Zug fort und verlassen ihren Schlafplatz, sobald eine bestimmte Helligkeit erreicht ist. Der morgendliche Abflug kann sich verzögern, wenn es stark regnet oder nebelig ist.

Aufzucht der Tiere: Gänse sind im Allgemeinen treu, nur beim Tod des Partners verpaaren sie sich neu. Die Brutzeit ist je nach Gebiet zwischen März und Ende April. Sie nisten bevorzugt in der Nähe von Süßgewässern wie Seen oder im Sumpfland. Zum Brüten bauen die Gänse flache Nestmulden. Bei den echten Gänsen übernimmt das Weibchen sowohl den Nestbau als auch das Ausbrüten den Eier. Eine Gans legt zwischen 4-6 Eiern im Jahr. Die Brützeit beträgt etwa 27-29 Tage und die Aufzucht der Jungen benötigt zwischen 50 und 60 Tagen. Das Männchen hält sich während dieser Zeit in der Nähe des Weibchens auf.

Sonstiges: Bis zur nächsten Brut bleiben die Junggänse mit den Elterntieren zusammen. Graugänse können einander an Hand ihres Rufes erkennen. Auf großen Rastplätzen herrscht oft die ganze Nacht ein reges Rufen und Treiben, das dem Wieder finden von Familienmitgliedern dient. Übrigens zählen auch Schwäne zu den Gänsen.

                           

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