Werde Mitglied bei starke pfoten!

Steckbrief Huhn

© VIER PFOTEN

Größe: von der Rasse abhängig, ca. 40 cm

Gewicht: 1,5-5 kg je nach Rasse

Nahrung:
Körner, Würmer, Gemüse, Obst, Insekten, manchmal Mäuse

Merkmale: Typisch für Hühner sind der rote Kamm und der Kehllappen am Kopf. Hähne erkennt man an ihrem farbenprächtigen Federkleid und dem sichelförmigen Schwanz. Sie krähen laut, um so ihr Revier zu markieren und sind schwerer und größer als Hennen. Über den Hinterzehen haben ausgewachsene Hähne sehr spitze Sporen. Sie dienen ihnen bei Kämpfen als Waffe. Unter den Hennen herrscht eine Rangordnung – die so genannte Hackordnung. Die ranghöchste Henne darf sich am dichtesten beim Hahn aufhalten.

Aufzucht der Tiere:
Die Brutdauer beträgt 20-21 Tage. Hühner sind Nestflüchter, d.h. die Küken verlassen nach dem Schlüpfen das Nest und sind bereist vollständig entwickelt. In den ersten 2-3 Tage ist die Wärme der Mutter am wichtigsten. Danach müssen die Küken anfangen, sich Futter zu suchen. Dabei hilft ihnen die Henne, indem sie ihnen zeigt, was essbar ist und wie es aufpicken können. Eine Zeit lang suchen die Küken noch Schutz und Wärme unter den Flügeln der Henne. Nach spätestens fünf Wochen sind sie auf sich allein gestellt.
In der Nutztierhaltung leben Masthühner nur 35 Tage, daher werden die Küken nach der Geburt von der Henne getrennt und gemästet bis sie ihr Schlachtgewicht erreichen.

Sonstiges: Haushühner wurden vor ca. 4500 Jahren aus dem wilden Bankiva-Huhn gezüchtet. Hühner können 20-30 Jahre alt werden. Die Rassen, die speziell zur Eierproduktion gezüchtet wurden, werden allerdings schon nach 1,5-2 Jahren geschlachtet, da sie ab diesem Alter beginnen weniger Eier zu legen. Ein Masthuhn wird bereits nach 35 Tagen geschlachtet.

Hühner sind nicht dumm

Warum viele Menschen denken, dass Hühner dumm sind, das wissen wir nicht. Fakt ist, dass sie sogar ziemlich schlau sind, und das möchten wir hier gerne für euch beschreiben.

Wer neugierig ist - und das sind Hühner sehr - kann schon mal auf keinen Fall dumm sein. Man vergleicht ihre Intelligenz auch mit bekannten Säugetieren, wie z.B. Hunde, Katzen und sogar Primaten. Wenn sie nicht in der Intensivtierhaltung leben, dann schließen sie Freundschaften und bilden Hackordnungen. Sie kennen und mögen ihre Hühnerkollegen, lieben und umsorgen ihre Küken und verbringen viel Zeit damit, im Staub zu baden und vor sich hin zu schlummern.

Hühner sind eigenständige Persönlichkeiten

Hühner sind, genauso wie wir Menschen, eigenständige Persönlichkeiten mit gewissen Vorlieben. Sie bevorzugen bestimmte Musikrichtungen, manche sind schüchtern, manche lieben den Kontakt zu uns Menschen und manche eben nicht – ganz wie bei uns.

Hühner lernen ganz viele Dinge durch Abschauen und ahmen dann nach – genauso wie Menschenkinder. Sie sind lernbereit und können sogar Knöpfe und Hebel betätigen, wenn sie es für sinnvoll erachten, zum Beispiel um an Futter zu gelangen. Hühner besitzen eine eigene Sprache – darunter auch Alarmrufe, je nachdem, ob sie in Gefahr sind und ihren Hühnerkollegen davon berichten möchten. Hennen sind liebevolle Mütter. Sie verzichten sogar auf Futter und Wasser, wenn es erforderlich ist, um ein neues Nest für ihre Brut zu bauen. Mit ihren Eiern gehen sie sorgsam um und wenden sie bis zu 5 Mal pro Stunde. Kontakt zwischen Mutterhuhn und Küken erfolgt bereits vor dem Schlüpfen durch eine bestimmte Art des Piepsens.

Weil Hühner intelligente und soziale Tiere sind, mögen sie es gar nicht, in Käfigen oder Legebatterien eingesperrt zu sein!

                           

Kontakt ::: Elternseite ::: Impressum ::: Seite drucken