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Steckbrief Ente

© VIER PFOTEN

Größe: von der Rasse abhängig, Stockente ca. 56 cm

Gewicht: von der Rasse abhängig, Stockente zwischen 700 und 1500 g

Nahrung: Wasserpflanzen, Insekten, Gräser, Samen

Merkmale: Enten haben einen langen und breiten Körper, an den Füßen befinden sich Schwimmhäute, damit die Enten sich im Wasser besser fortbewegen können. Da die Beine recht weit hinten am Körper sitzen, wirkt der Gang so „watschelig“. Das Gefieder der Enten ist dicht und wasserabweisend. Man unterscheidet zwischen Tauchenten und den Schwimm- und Gründelenten, wie der Stockente. Das Gründeln kann man bei ihr oft beobachten: Während sie ihren Kopf unter Wasser hält, um am Grund Nahrung aufzunehmen, ist nur ihr Schwanz an der Wasseroberfläche zu sehen. („Köpfchen unter Wasser, Schwänzchen in die Höh“)

Aufzucht der Tiere: Enten leben entweder ein Leben lang zusammen oder suchen sich in jeder Brutsaison einen neuen Partner. Stockentenpaare z.B. bauen ihr Nest versteckt am Boden oder in niedrigen Bäumen und kleiden es mit weichen Daunen aus dem Brustgefieder aus. Darin werden 6-11 Eier von der Ente ausgebrütet. Der Erpel verschwindet und tut sich mit anderen Männchen zusammen. Nach 25-30 Tagen schlüpfen die Küken. Sie sind Nestflüchter, d.h. sie können sofort laufen und schwimmen und verlassen das Nest. Sie werden die ersten 50 Tage von der Mutter begleitet. Sie zeigt ihnen, wie und wo sie Nahrung finden können. Danach müssen sie allein zurecht kommen.

Sonstiges: Die Stockente ist die bekannteste Entenart in Deutschland. Sie ist der wilde Vorfahre unserer Hausente, die als Nutztier gehalten wird. Im Gegensatz zur Stockente hat sie ein schlichtes weißes Gefieder. Die Küken der Hausente haben ein gelbes Gefieder, die der Stockente ein schwarz-braunes. Die Familie der Entenvögel umfasst viele verschiedene Gattungen und Arten.

                           

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